Leben im virtuellen Computer
Nun ist es soweit:
Mein neuer Computer ist da. Neuer Computer? Ach was, das ist DIE Workstation. Daten gefällig?
Ich sage nur 12 GB Arbeitsspeicher und insgesamt 4 TB Plattenplatz – auf 4 Platten verteilt.
Wer braucht so viel Power? Nein – ich schneide keine Videos, ich entwickele Programme und dabei muss man teilweise recht komplexe Szenarien nachbauen, die oftmas mehrere Computer erfordern.
Will man z. B. mehrere Outlook-Clients in Zusammenhang mit einem eigenen Exchange-Server und zusammen mit einem SharePoint-Server testen, dann kommen so recht schnell vier zusätzliche Computer zusammen. Diese Computer setze ich natürlich nicht in Wirklichkeit auf. Ich möchte testen und dann wieder zum Ursprungszustand einfach zurück kommen können. Da bieten sich so genannte “virtuelle Computer” an. Dies ist quasi ein richtiger Computer virtuell aufgesetzt auf einem “richtigen” Computer. Es gibt verschiedene Programme für die Virtualisierung. Ich selbst benutze seit Jahren VmWorkstation von VmWare ein und bin begeistert.
Mein bisheriger Computer ist zwar – für den durchschnittlichen Benutzer – auch recht gut ausgestattet, wird jedoch bei mehreren virtuellen Computer langsam. Deshalb freut mich die Ankunft des “Neuen”.
Ich möchte aber als Experiment noch einen Schritt weitergehen: So sollen nicht nur meine Tests virtuell laufen, sondern ich möchte auch meinen Haupt-Computer virtuell laufen lassen. So muss ich bei einer Neu-Installation nicht alles wieder von vorne installieren, sondern dann wird die virtuelle Maschine auf dem neuen Computer laufen gelassen und fertig.
Wie das alles dann mit den externen Geräten funktioniert, bin ich gespannt. Da der USB-Port allerdings durchgeschleift wird, sollte alles funktionieren.
Als Betriebssystem wird das brand-aktuelle Windows 7 64bit Ultimate eingesetzt. Ich werde in der Zukunft darüber berichten, wie mein eingeschlagener Weg verlaufen ist.
